Über uns

UNSERE (HI)STORY

Unsere Geschichte beginnt vor 18 Jahren, als der Markt von Pink-, Rot- und Beige-Tönen beherrscht war. Wer sich die Nägel violett oder grün lackieren wollte, musste entweder einen Marker zu Hilfe nehmen oder sich in Hinterhofdrogerien schleichen. So kam es, dass Sandy Lerner, Mitgründerin von Cisco Systems, beschloss: Wenn die „Big Boys“ der Kosmetikindustrie nichts für alternativen Geschmack übrig haben, muss ich eben selbst Hand anlegen.



Ihr Business Manager David Soward brachte sie mit der gleichgesinnten Visionärin Wende Zomnir zusammen, einem kreativen Köpfchen mit Unternehmergeist (und praktisch von Geburt an Makeup-Junkie). Wende sehnte sich ebenfalls nach mehr Farbe und wollte die Branche einmal so richtig durchschütteln. Die beiden schlossen einen Pakt und verabredeten sich zu wilden Nagellackmix-Sessions in Wendes Bungalow in Laguna Beach. Im Januar 1996 war es dann soweit: Sandy, David und Wende starteten Urban Decay mit 10 Lippenstiften und 12 Nagellacken. Getauft wurden die Produkte nach Motiven des Stadtverfalls und trugen deshalb so mutige Namen wie „Roach“ (Kakerlake), „Rust“ (Rost), „Oil Slick“ (Ölfleck) und „Acid Rain“ (saurer Regen). Mit der ersten Werbekampagne unter dem Titel: „Musst Du bei Pink auch kotzen?“ heizten sie eine Revolution an, mit der die etablierte Kosmetikindustrie kaum Schritt halten konnte.
Geleitet wird Urban Decay heute von Wende als Chief Creative Officer/Mitgründerin, mit Unterstützung von Tim Warner als Chief Executive Officer. Mit seinem ruhigen, konzentrierten Führungsstil ist Tim (aka der „Zen Master“) der perfekte Gegenpol zum Ideen-Wirrwarr, das im Büro herrscht. Und bei aller Geschäftigkeit in der Zentrale und auf der Verkaufsetage gibt es doch auch immer noch Zeit für typische UD-Streiche und -Scherze.



Unser wachsender Erfolg bestätigt, was Wende und Sandy schon lange wissen: Frauen, die Make-up tragen, suchen IMMER nach einer Alternative. Und deshalb gibt es uns auch lange nach den lässigen Neunzigern noch. In den USA ist Urban Decay aus den lila Regalen der Kosmetik-Riesen Sephora, Ulta oder Macy‘s und den virtuellen Regalen auf Beauty.com gar nicht mehr wegzudenken. Und auch immer mehr Einzelhändler in Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Singapur und dem Mittleren Osten nehmen unsere Produkte in ihr Sortiment auf. Über unsere Fans wissen wir, dass sie zwar unterschiedliche Vorlieben haben, was unsere Produkte betrifft, doch was die Community vereint ist ein stark ausgeprägter Sinn für Freiheit und Unabhängigkeit.



Vielleicht ist dieser Wunsch nach Einzigartigkeit auch der Grund dafür, warum wir über die Jahre so viele leidenschaftliche Fans gewonnen haben. Unsere Produkte werden jeden Monat in Dutzenden von Zeitschriften besprochen. Wir haben mehrere phantastische Preise gewonnen, darunter „Best of Beauty“ der Zeitschrift Allure (Hoch leben die 24/7 Pencils!) und den Proggy-Award von PETA2 für unseren Einsatz für tierversuchsfreie und vegane Kosmetik. Außerdem haben wir Marken wie Avon und Revlon hochangesehene Design-Awards vor der Nase weggeschnappt. Bei all dem darf man nicht vergessen, dass wir ohne die Unterstützung von Make-up-Artists, die unsere Begeisterung für innovative Qualitätsprodukte und experimentelle Farben teilen, wahrscheinlich ganz schön alt aussähen. Ihre täglichen Bestellungen anzunehmen gehört zu unseren Lieblingsaufgaben – meist müssen sie ein Produkt ersetzen, das irgendein Celebrity-Kunde hat mitgehen lassen. Und unsere Online-Bewertungen sind der absolute Hammer; mittlerweile fangen wir sofort an zu heulen, wenn wir weniger als die volle Punktzahl bekommen. Glücklicherweise besprechen Beauty-Junkies unsere Produkte häufiger und mit mehr Begeisterung als viele unserer Konkurrenzprodukte – man lese sich nur mal die Kommentare zu unserer Eyeshadow Primer Potion durch! UD hat mehr Follower auf facebook und Twitter als die meisten anderen Kosmetikfirmen. Und wir lieben natürlich unsere Blogger! Sie sind Beauty-Redakteure, Riesen-Kosmetikfans und Make-up-Artists in einem. Wir drehen Filme, TV-Sendungen und schmeißen heiße Partys. Unser Leben ist ziemlich genial, und es ist uns völlig bewusst, dass es da draußen Millionen gibt, die alles für unseren Job tun würden. Heute sind wir eines der erfolgreichsten und angesagtesten Kosmetik-Unternehmen in den USA. Unsere Mütter sind stolz auf uns. „Urban Decay“ ist gar nicht mehr ein sooo abgefahrener Name für eine Make-up-Firma und junge Frauen von heute wissen gar nicht mehr, wie es ist, wenn man keinen violetten Nagellack kaufen kann...



... Mission erfüllt!